
Ehegelübte für die freie Trauung
Persönliche Worte, die in Erinnerung bleiben
Für viele Paare ist das Ehegelübte der bewegenste Moment ihrer freien Trauung. In diesem Augenblick richtet sich der Blick ganz allein auf den Menschen, mit dem man sein Leben verbringen möchte.
Ein persönliches Ehegelübte ist viel mehr als ein schönes Ritual. Es ist die Gelegenheit, in eigenen Worten auszudrücken, was den anderen Menschen so besonders macht, welche gemeinsamen Erinnerungen euch verbinden und welche Wünsche und Versprechen ihr für eure gemeinsame Zukunft habt.
Gerade weil diese Worte so persönlich sind, bleiben sie euch und den Menschen, die diesen Moment miterleben dürfen, noch viele Jahre nach der Hochzeit in Erinnerung.

Was ist ein Ehegelübte überhaupt?
Ein Ehegelübte, häufig auch Eheversprechen genannt, ist ein persönliches Wort, das ihr während der Trauung an euch richtet.
Ihr entscheidet selbst, ob ihr ein Ehegelübte sprechen möchtet und wie dieses aussehen soll. Manche Paare erzählen ihre gemeinsame Geschichte, andere formulieren konkrete Versprechen oder bedanken sich füreinander. Manche wählen einen humorvollen Ton, andere schreiben sehr emotionale Worte.
Es gibt kein richtig oder falsch. Und genau das ist das Schönste an einem Ehegelübte.

Wie schreibt man ein persönliches Ehegelübte?
Diese Frage begegnet mir in nahezu jedem Traugespräch. Viele Paare möchten ihrem Lieblingsmenschen etwas Besonderes sagen, wissen aber nicht, wie sie anfangen sollen.
Meine wichtigste Empfehlung lautet:
Schreibt nicht das Ehegelübte, von dem ihr denkt, dass andere es erwarten. Schreibt das Ehegelübte, das zu euch passt.
Vielleicht möchtet ihr erzählen, wann ihr gemerkt habt, dass ihr den richtigen Menschen gefunden habt. Vielleicht erinnert ihr euch an einen besonderen gemeinsamen Moment oder beschreibt Eigenschaften, die ihr an eurem Partner besonders liebt.
Am Ende geht es nicht um perfekte Formulierungen oder möglichst poetische Sätze. Es geht darum, dass eure Worte ehrlich sind.

Wie lang soll ein Ehegelübte sein?
Entscheidend ist nicht die Länge des Ehegelübtes, sondern dass eure Worte authentisch und persönlich sind. In der Regel reichen zwei bis vier Minuten dabei völlig aus.
Häufig kommt die Frage auf, ob beide Ehegelübte gleich lang sein müssen. Die Antwort lautet: Nein.
Dennoch wünschen sich viele Paare, dass beide Ehegelübte ungefähr denselben Umfang und eine ähnliche emotionale Tiefe haben.
Damit niemand unbeabsichtigt mit einem sehr kurzen oder besonders langene Ehegelübte überrascht wird, biete ich meinen Paaren an, beide Texte vor der Trauung vertraulich zu lesen. Selbstverständlich bleibt der Inhalt geheim. Ich achte lediglich darauf, dass beide Gelpbte gut zueinander passen und sich in ihrem Umfang und ihrer Wirkung stimmig ergänzen. So bleibt die Überraschung erhalten und beide können ihren besonderen Moment ganz entspannt genießen.

Muss ein Ehegelübte auswendig gelernt werden?
Die klare Antwort lautet: Nein. Und das möchte ich meinen Paaren ganz bewusst mit auf den Weg geben.
Viele denken zunächst, dass ein Ehegelübte nur dann besonders wirkt, wenn es frei gesprochen wird. Dabei ist genau das oft mit großem Druck verbunden. Schließlich möchtet ihr in diesem Moment ganz bei eurem Lieblingsmenschen sein und nicht darüber nachdenken, ob ihr den nächsten Satz vergesst.
Die meisten Paare Entscheiden sich dafür, ihr Ehegelübte vorzulesen. Das ist vollkommen in Ordnung. Ein liebevoll gestaltetes Kärtchen oder ein kleines Gelübteheft gibt euch Sicherheit und ermöglicht es euch, jeden Gedanken so auszudrücken, wie ihr in zuvor formuliert habt.
Gerade in einem so emotionalen Moment fließen häufig Tränen oder die Stimme wird plötzlich leiser. Mit einem geschriebenen Ehegelübte könnt ihr euch ganz auf eure Gefühle konzentrieren, ohne Angst haben zu müssen, den Faden zu verlieren. So habt ihr außerdem die Möglichkeit, auch nach eurer freien Trauung, zum Beispiel zum ersten Hochzeitstag, erneut euer Ehegelübte zu lesen.
Mein Rat lautet deshalb immer: Entscheidet euch für die Variante, mit der ihr euch wohlfühlt. Denn nicht die Art des Vortrags macht euer Ehegelübte besonders, sondern die ehrlichen Worte, die ihr füreinander gefunden habt.

Können wir uns beim Schreiben des Ehegelübtes helfen lassen?
Definitiv. Viele meiner Paare erzählen mir, dass sie sich vor dem Schreiben ihres Ehegelübtes zunächst etwas unsicher fühlen. Das ist vollkommen verständlich, spricht man doch nicht jeden Tag so offen über seine Gefühle und schon gar nicht vor Familie und Freunden.
Ich begleite euch auf Wunsch sehr gerne bei diesem Teil der Vorbereitung auf eure freie Trauung. Dabei unterstütze ich euch, eure Gedanken zu sortieren, erste Formulierungen zu finden und eure persönlichen Worte in eine stimmige Form zu bringen. Dabei schreibe ich das Ehegelübte nicht für euch, denn niemand kann eure Geschichte besser erzählen als ihr selbst. Ich helfe euch vielmehr dabei, die Worte zu finden, die sich wirklich nach euch anfühlen. Gemeinsam finden wir die Worte, mit denen ihr euch wohlfühlt.

Mein Tipp als freie Traurednerin für euer Ehegelübte
Ein persönliches Ehegelübte gehört für viele Paare zu den emotionalsten Momenten ihrer freien Trauung. Es bietet die Möglichkeit, Gefühle, Erinnerungen und Versprechen in eigenen Worten auszudrücken. Ehrlich, individuell und ganz ohne Vorgaben.
Ein Ehegelübte muss nicht perfekt sein.
Es muss nicht besonders lang sein.
Und es muss auch niemanden beeindrucken.
Ein Ehegelübte sollte ehrlich sein. Diese Ehrlichkeit macht ein Ehegelübte so besonders und lässt es in Erinnerung bleiben.
Die schönsten Gelübte sind nicht diejenigen mit den ausgefallensten Formulierungen, sondern die, bei denen man spürt, dass jedes Wort von Herzen kommt.
Wenn ihr euch Unterstützung beim Schreiben eures Ehegelübtes wünscht oder euch unsicher seid, wie ihr eure Gedanken in Worte fassen könnt, begleite ich euch gerne dabei. Gemeinsam finden wir die richtigen Worte für einen Moment, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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